Guido Guidi. Col tempo, 1956-2024
Casa Cavazzini - Museo di Arte Moderna e Contemporanea, via Cavour 14 - Udine
27. September 2025 - 6. Januar 2026
Dienstag bis Sonntag (immer montags sowie am 25. Dezember und am 1. Januar geschlossen)
von 10:00 bis 18:00 Uhr, letzter Einlass um 17:30 Uhr
Eröffnung am Samstag, 27. September 2025 um 11:00 Uhr.
Gespräch mit dem Fotografen und den Kuratoren am Sonntag, 28. September 2025 um 11:00 Uhr.
Die umfassende Retrospektive "Guido Guidi. Col tempo, 1956-2024" wird in Udine, in der Casa Cavazzini – Museo di Arte Moderna e Contemporanea, vom 27. September 2025 bis zum 6. Januar 2026 ausgestellt.
Die Ausstellung, die einem der absoluten Protagonisten der italienischen und internationalen Fotografie gewidmet ist, wird vom MAXXI Museo nazionale delle arti del XXI secolo in Zusammenarbeit mit den Civici Musei del Comune di Udine und dem Archivio Guido Guidi organisiert.
Die von Simona Antonacci, Pippo Ciorra und Antonello Frongia kuratierte Ausstellung rekonstruiert den künstlerischen Werdegang von Guidi (Cesena, 1941) ausgehend von seinem Privatarchiv in Ronta. Dieser intime Ort ist zugleich Atelier, Zuhause und "Werkstatt" für junge Autoren und gilt als privilegierter Zugang zu einem tieferen Verständnis seiner "Theorie" des Sehens.
Die Ausstellung ist chronologisch und thematisch gegliedert und besteht aus über 350 fotografischen Abzügen, die in 34 Sequenzen angeordnet sind, und einer reichen Auswahl an Archivmaterial, das in thematischen Vitrinen gezeigt wird. Die Forschungsarbeit von Guidi hat das Verhältnis zur Landschaft und zur Architektur tiefgreifend revolutioniert, indem sie den Akt des Sehens und das Vergehen der Zeit immer wieder in den Mittelpunkt stellt. Die Ausstellung zeichnet die frühen Schwarz-Weiß-Experimente der 1960er Jahre bis zur Einführung des Mittel-/Großformats in Farbe in den 1980er Jahren nach.
Ein besonderer Bereich ist Guidis intensivem Dialog mit der Architektur des Autors gewidmet, insbesondere mit dem Werk von Carlo Scarpa: Seine Dokumentation der Tomba Brion beispielsweise zeigt die außergewöhnliche Fähigkeit des Fotografen, noch nie dagewesene Konfigurationen von Materie und Licht einzufangen. Der Fokus der Sprache setzt sich in neueren Serien fort, darunter "Raccolta indifferenziata" und "In archivio" (2024), letztere direkt vom MAXXI in Auftrag gegeben. Vitrinen mit Notizbüchern, Manuskripten und Verweisen auf grundlegende Meister wie Walker Evans tragen zu einem tieferen Verständnis seiner theoretischen Forschung bei.
Die Ausstellung ist auch eine Gelegenheit, um eine territoriale Synergie mit einer kollateralen Ausstellung zu vereinen, die am 12. Dezember in den Musei del Castello in Zusammenarbeit mit dem CRAF von Spilimbergo eröffnet wird.
Titelbild: Grabmal von Brion, 20.02.2007 © Guido Guidi, Courtesy Collezione Fotografia MAXXI Architettura e
Design contemporaneo
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