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Geburt und Mutterschaft in Friaul BauerMuseen ohne GrenzenLASST UND ZUSAMMEN SPRECHEN!

10 – 13 September 2015. Organisation: Friuli DOC

Während er spricht, bewegt Gianni Maran seine Hände in anmutiger, harmonischer Weise. Kontrastvoll zur rosafarbenen Haut seiner Finger fallen einem die blauen Ränder seiner Fingernägel auf. Ein Blau, das auch seine jüngsten Bilder gefüllt hat, die während Friuli DOC im Palazzo Morpurgo in Udine ausgestellt waren. Acht große konvexe Bilder, die acht großen Künstlern des 20. Jh. gewidmet waren und nicht nur die Farbe Blau in all ihren Abstufungenvon Indigo bis Himmelblau gemeinsam haben – das Motiv ist bei allen immer der Fisch.

Gewiss, Gianni Maran “ist” der Maler der Fische, ein Mensch, der beschloss, sein Leben von Grund auf zu ändern und seinen früheren Beruf für immer aufzugeben. Jetzt sind die Bewohner der Meeresgründe, die ihn seit jeher begleitet haben, sein Lebensinhalt. 

16. Juni-Juli 31, 2015 Organisation: Servizio Pianificazione Territoriale

Das städtische Amt für Raumplanung (Assessorato alla Pianificazione Territoriale) öffnete wieder die Tore von Casa Città. Es handelt sich um ein sogenanntes Urban Center, das anlässlich der Verabschiedung des neuen Entwicklungsplans der Stadt eingerichtet wurde, um die Variante 5 des Bauleitplans von Udine vorzustellen. Im Fokus stand dabei der Schutz der Architektur des 20. Jh.

casa citta invito

Die Katalogisierung der Gebäude und Bauelemente des 20. Jh. begann im Zeitraum 2004-2006 mit der Variante 147 des alten Bauleitplans. 2011 wurde mit dem neuen Bauleitplan die Liste mit den Gebäuden und Bauelementen des 20. Jh. aktualisiert (über 300) sowie der Inhalt der Einzelbeschreibungen und die Baubestimmungen überarbeitet, vor allem im Hinblick auf umfassende Baumaßnahmen (Sanierung, Erweiterung, Neubau).

2. Juli 2014 – 6. Januar 2015

Im Rahmen des Projektes Udine 1914- 2018 STORIE IN CORSO, das zum 100jährigen Gedenken an den Ersten Weltkrieg durchgeführt wurde, haben die Städtischen Museen Udine eine Ausstellung über Udine in den letzten Jahren der Belle Époque ausgerichtet. Mit dem Titel Gli ultimi sogni. Udine 1900 – 1914 fand die Veranstaltung vom 3. Juli bis 6. Januar 2015 in den Gallerie del Progetto statt.

Die von Silvia Bianco in Zusammenarbeit mit Loris Milocco, Elvira Pucci und Monica Sbrugnera kuratierte Ausstellung zeigte Exponate aus den verschiedenen Sammlungen der Städtischen Museen (Fotothek, Gallerie del Progetto, Casa Cavazzini und aus der Galerie für Zeichnungen und Drucke) sowie Material, das die Stadtbibliothek“V. Joppi”, das Archiv des privaten Bauwesens und private Sammler zur Verfügung gestellt hatten.

Die Aufnahmen aus den Fotostudios Malignani, Pignat und Brisighelli ließen die Vergangenheit wieder aufleben durch die besonderen Lichteffekte, den Gesichtsausdruck und die Atmosphäre der Belle Époque; die Zeichnungen von D’Aronco, Berlam, Gilberti zeigten vom Jugendstil und der Sezession inspirierte Architektur, die die Stadt damals kennzeichnete; die Werke von Antonio Gasparini, Mario Ceconi di Montececon, Giacomo Antonio Bornancin und Picì vermittelten den künstlerischen Geschmack der damaligen Zeit; die Arbeiten von Calligaris, Sello und Brusconi bewiesen, dass Handwerk und Kunst eng miteinander verbunden sind.

Die Ausstellung, die sich in viele Bereiche gliederte, ermöglichte einen “Streifzug” durch das Udine zu Anfang des Jahrhunderts.

Die Einführung der Elektrizität, die neuen öffentlichen Gebäude, die prächtigen Bürgerhäuser und die Wohnungen der Arbeiter, die Industrie, die Kunstausstellungen und andere Veranstaltungen, das Kino und die Mode sind der Beweis für den Enthusiasmus und die Atmophäre, die in Udine während der Belle Époque herrschten. Die Bevölkerung strebte danach, sich weiterzuentwickeln und etwas aufzubauen, jeder träumte von einem “großen” Udine. Das neue Jahrhundert brach an mit einer Stadt im Aufschwung, die sich durch Fleiss und Zielstrebigkeit auszeichnete und in die Zukunft investierte.

Das repräsentativste Beispiel aus jener Zeit ist gewiss das neue Rathaus von Architekt Raimondo D’Aronco und mit der Stadt als Auftraggeber: das Projekt wurde nach über dreißig Jahren abgeschlossen.

Ein spektakuläres Ereignis zu Anfang des 20. Jh. war die im Jahr 1903 abgehaltene Regionale Ausstellung, die von August bis September dauerte. Sogar König Viktor Emanuel III. und Königin Elena statteten ihr einen Besuch ab. Es war die Gelegenheit, um den Fortschritt und die Moderne zu feiern, indem man Werke und Erzeugnisse von Künstlern, Selbständigen, Handwerkern und Industriebetrieben zeigte. Die von Architekt D'Aronco entworfenen Hallen waren ein innovatives Bauprojekt; das großartige Ereignis nahm die ganze Stadt in Beschlag.

1. Oktober-Januar 17, 2016

Die Ausstellung über Malignani zur 150jährigen Feier seiner Geburt wurde von Elena Commessatti und Federico Malignani kuratiert. Im Mittelpunkt stand Malignani als Mensch und als Erfinder. Unveröffentlichte Bilder und Multimedia-Installationen gehörten zu den Überraschungseffekten, die beim Publikum sehr gut ankamen. Bei der Ausstellung, die kostenfreien Eintritt gewährte, waren 130 stereoskopische Platten zu sehen, die den Erben der Familie Malignani gehören und noch nie vorher gezeigt wurden.

Private und individuelle Reisen in europäische Hauptstädte wie Paris und Berlin sowie Bilder von suggestiven Alpenlandschaften; Ausflüge mit der Familie und mit Freunden; Aufnahmen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, von 1904 bis 1914. Zu diesem Anlass und auf Betreiben von Federico Malignani wurde der gesamte Korpus digitalisiert.

malignani locandina

Das Gestaltungskonzept ermöglichte es, Malignanis visionärem Blick als “Fotoreporter der Modernität”, zwischen Natur und Technologie, zu folgen. Dort, wo ein normaler Tourist einen Schnappschuss von der Stadt gemacht hätte, ging Malignani anders vor. Er hatte die “Zukunft vor Augen” und sein persönlicher, visionärer Blick richtete sich zielbewusst auf elektrische Schaltkästen und die Eisenbahn.

Zum Angebot gehörten eine “kleine 3D-Reise” mit stereoskopischen Bildbetrachtern und eine App für Tablet und Smartphone.

Mai 4-Mai 31, 2015. Organisation: Servizio Sport e Movimento

Scatti, ciclismo a Udine ed in Regione da Bartali ad oggi gehörte zu den Events von BICIMAGGIO, wo sich alles um das Fahrrad drehte. Entstanden ist die Ausstellung als konkretes Ergebnis einer städtischen Initiative: 2014 wurde die Arbeitsgruppe Tavolo a Pedali eingerichtet, um das Verkehrsmittel “Fahrrad” in der Innenstadt zu fördern.

Die Ausstellung gliederte sich in drei verschiedene Themenbereiche:

Der erste widmete sich voll und ganz dem legendären Radrennfahrer Gino Bartali. Das ausgestellte Material wurde als Buch veröffentlicht: Giacinto Bevilacqua Gino Bartali 100 anni di leggenda – und am 15. Mai 2015 in der Buchhandlung Libreria Friuli in Udine vorgestellt. Die Ausstellung beinhaltete: 40 Tafeln mit Archivfotos, Tageszeitungen aus jenen Jahren, Plakate und Original-Postkarten, Originaltrikots des Radrennchampions, Radhelm und Sportbrille mit Riesengläsern sowie zwei Fahrräder – eins von der Marke Bartali und eines, das der Rennfahrer selbst fuhr. Die Sammlung gehört Renato Bulfon aus Mortegliano, der sie großzügigerweise zur Verfügung stellte. Die Stadt Udine richtete die Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Verein G.S.K2 aus.

Der zweite Bereich der Ausstellung umfasste 30 Schautafeln mit Fotos, die während Radrennen in Friaul Julisch Venetien aufgenommen worden waren. Die Aufnahmen stammten von Amateur-Radsportler Gabriele Menis – Jahrgang 1983 – von Beruf Fotoreporter und Fotograf mit dem Schwerpunkt Natur und Reisen. Vor der Landschaftskulisse traten sportliche sowie menschliche Züge der Rennfahrer deutlich hervor.

Der letzte Abschnitt beinhaltete etwa zwanzig, bisher unveröffentlichte Fotos des Fotografen Costantino Procaccioli – Künstlername Tino da Udine – aus der Zeit 1955-1959, die Udine als Austragungsort von zahlreichen regionalen und nationalen Radsportveranstaltungen zeigen. Neben suggestiven und Menschlichkeit ausströmenden Momentaufnahmen vom Stadtgeschehen – kein anderer hätte es besser darstellen können – zeigte die Ausstellung auch Fotos von Kursen zur Verkehrserziehung, die die Stadtpolizei auf dem Gelände des jetzigen Parco Moretti anbot.

Vervollständigt wurde die Ausstellung durch eine Reihe historischer Aufnahmen von Aldo Segale, Präsident des Radsportvereins “Ciclo Assi Friuli” und großer Freund von Tino, der ihm noch zu Lebzeiten seine Negative überliess. Dieselben konnte die Stadt jetzt für die Ausstellung verwenden.

30. Januar-März 8, 2015. Im Rahmen des Gedenktages 2015

Die von Istoreco - dem Historischen Institut der Region Emilia-Romagna - kuratierte Ausstellung beinhaltete die Fotos von Norman H. Gershman und wurde vom Yad Vashem in Jerusalem gestaltet. Das Yad Vashem ist die Internationale Holocaust Gedenkstätte; als lebendiges Denkmal des jüdischen Volkes für die Shoah bewahrt das Yad Vashem die Erinnerung an die Vergangenheit und vermittelt ihre Bedeutung an kommende Generationen. Unter anderem gehören zu den Aufgaben auch die Ernennung der Gerechten unter den Völkern, d. h. nichtjüdische Männer und Frauen, die während des Krieges Juden retteten. Unter ihnen befinden sich, bis zum heutigen Tag, auch 69 Albaner.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stand die faszinierende, doch wenig bekannte Geschichte von vielen muslimischen Albanern, die während des Krieges jüdischen Menschen, die nach Albanien geflüchtet waren oder dort lebten und von den Nationalsozialisten verfolgt wurden, das Leben retteten. Eine sehr starke moralische Verpflichtung bildete die Grundlage für ihr Verhalten sowie ein Ehrenkodex, der heute noch als einer der höchsten in Albanien gilt. Besa bedeutet wörtlich “ein Versprechen halten”: derjenige, der gemäß Besa handelt, ist ein Mensch, der sein Wort hält, jemand, dem man sein Leben und das seiner Liebsten anvertrauen kann. Albanien, ein europäisches Land mit vorwiegend muslimischer Bevölkerung, behauptete sich dort, wo andere europäische Länder völlig versagten. Mit Ausnahme einer einzigen Familie überlebten alle Juden, die sich während der deutschen Besetzung in Albanien befanden – und zwar sowohl diejenigen, die aus anderen Ländern dorthin geflüchtet waren als auch die, die schon dort wohnten. Am Ende des Krieges gab es in Albanien mehr Juden als vor dem Ausbruch des Konfliktes.

Istoreco hat Besa nach Italien gebracht, um den Dialog zu fördern und diese außergewöhnlichen, riskanten Beispiele der Solidarität ins Gedächtnis zu rufen. Die Ersteröffnung in Italien fand Anfang 2013 in Reggio Emilia statt und zwar an zwei symbolischen Standorten. Zuerst wurde Besa in der alten Synagoge der Stadt gezeigt, dann im Innern einer Moschee von Reggio Emilia, so dass beide Gemeinschaften stark in das Projekt involviert waren.

Die Ausstellung fand im Rahmen des Gedenktages an den Holocaust statt.

Ein ort des erlebens

Funktional, vielseitig und reich an Geschichte: die CIVICI MUSEI DI UDINE sind der ideale Ort für besondere Veranstaltungen wie Konferenzen, Tagungen, Previews.

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